BIM für Bundesbauten

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Der Bund nimmt als öffentliche Bauherrschaft der Bundesbauten eine besondere Rolle in der Wahrnehmung der Wirtschaft und Öffentlichkeit als Vorbild und Impulsgeber ein. Dabei muss er gleichsam Innovationskraft entfalten und die Umsetzung der wichtigsten baupolitischen Ziele wie Funktionsgerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und Termineinhaltung gewährleisten.

Vor diesem Hintergrund und im Rahmen des digitalen Wandels und der schrittweisen Einführung von BIM in der Bundesbau-Organisation haben das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und das Bundesministerium der Verteidigung die Erstellung des Masterplan BIM für Bundesbauten als Strategiepapier für die Implementierung der Methode BIM beauftragt.

Unter der Leitung von Frau Prof. Dr.-Ing. Klemt-Albert ist der Masterplan BIM für Bundesbauten am Institut für Baumanagement und Digitales Bauen zusammen mit der albert.ing GmbH erarbeitet worden. Der Masterplan beschreibt die stufenweise Implementierung und Anwendung der digitalen Arbeitsmethode unter Berücksichtigung der organisatorischen, rechtlichen und technologischen Randbedingungen im Bundesbau. Mit der Umsetzung des Masterplans werden die Potentiale der Digitalisierung für Bundesbauten genutzt und konkrete Vorgaben für die Implementierung gemacht. Essenziell für den digitalen Wandlungsprozess ist die Mitnahme aller Beteiligten und damit sowohl die transparente Information der Bauwirtschaft sowie nicht zuletzt die Qualifizierung der Mitarbeitenden der Bauverwaltungen der Länder. Im Mittelpunkt der Strategie steht ein Zielbild, das einen konkreten Zeithorizont für die Einführung von BIM bei Bundesbauten vorgibt. So ist die Nutzung der Methode BIM auf Level I ab Herbst 2022 für alle neu zu planenden Baumaßnahmen im zivilen und militärischen Bereich verbindlich.

Projektpartner

  • Institut für Baumanagement und Digitales Bauen
  • albert.ing GmbH

Ansprechpartner

  • Konrad Neubaur

Laufzeit: 03/2020 bis 05/2021